Keith R. Godfrey, Arundel PA, Zhu W, Dong Z und Bryant R
Mehrfache Peaks in Konzentrations-Zeit-Profilen nach Verabreichung einer einzelnen Dosis eines Arzneimittels haben in letzter Zeit großes Interesse geweckt. In einer kürzlich erschienenen Arbeit wurden zwei Methoden zur Modellierung des Phänomens der Doppelpeaks in der Pharmakokinetik beschrieben, die beide auf Kompartimentmodellen basieren. Die erste Methode, der Ansatz der Absorptionsvariabilität, geht davon aus, dass die Absorption des Arzneimittels aus dem Darm in das systemische Plasma je nach Position des Arzneimittels im Darm variiert, wobei die Absorption durch den Jejunum vernachlässigbar ist und die Absorptionsraten im Duodenum und Ileum konstant (aber nicht notwendigerweise gleich) sind. Die zweite Methode, der Ansatz der parallelen Eingaben, geht von einer gleichzeitigen Eingabe über zwei parallele Wege aus. In der vorliegenden Arbeit liegt der Schwerpunkt auf einer verbesserten Anpassung des Profilendes für beide Ansätze, insbesondere bei niedrigen Plasmakonzentrationen, durch Verwendung unterschiedlicher Formen der Datengewichtung oder alternativ durch Einführung einer größeren Komplexität in ihre Verteilungsmodelle. Die beiden Modellierungsansätze werden verwendet, um vier Datensätze aus der Literatur zu modellieren, wobei in jedem Fall die Konzentration des Arzneimittels im systemischen Plasma nach einer einzelnen oralen Dosis des Arzneimittels, entweder in Form einer Lösung oder einer Emulsion, gemessen wird.