Abstrakt

Entzündungsreaktion induziert in der Lunge bei Lungenembolie: Bewertung anhand eines reproduzierbaren murinen Lungenemboliemodells

Honoka Okabe, Haruka Kato, Momoka Yoshida, Mayu Kotake, Ruriko Tanabe, Yasuki Matano, Masaki Yoshida, Shintaro Nomura, Atsushi Yamashita, Nobuo Nagai*

Hintergrund: Um die pathophysiologische Reaktion bei einer Lungenembolie zu beurteilen, haben wir ein neues Modell mit einem bestimmten Volumen relativ kleiner Thromben bei Mäusen entwickelt.

Methoden: Thromben mit einem maximalen Durchmesser von 100 μm oder 500 μm wurden intravenös unter Narkose verabreicht und die Überlebensrate nach 4 Stunden ermittelt. Die Thrombuslokalisation, die Hämodynamik und die Computertomographie (CT)-Angiographie wurden nach der Thrombusverabreichung beurteilt. Darüber hinaus wurden nach 4 Stunden in normalen und embolisierten Lungen eine Quantifizierung der Zytokin-mRNAs und eine immunhistochemische Analyse auf Interleukin (IL)-6 und CD68 als Makrophagenmarker durchgeführt.

Ergebnisse: Mäuse mit 100 μm großen Gerinnseln zeigten 4 Stunden nach der Embolisation ein dosisabhängiges Überleben zwischen 2,3 μl/g und 3,0 μl/g. Die Thromben befanden sich im peripheren Bereich der Lunge, was mit der Unterbrechung der Blutzirkulation übereinstimmte. Bei der CT-Angiographie-Analyse waren bei diesen Mäusen etwa 60 % der Gefäße mit einem Durchmesser von weniger als 100 μm verschlossen. IL-6 und Tumornekrosefaktor-Alpha-mRNA waren in embolisierten Lungen nach 4 Stunden signifikant höher bzw. niedriger als in normalen Lungen. Sowohl in den normalen als auch in den embolisierten Lungen wurde IL-6 in CD68-positiven Makrophagen exprimiert und ihre Anzahl war vergleichbar.

Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass das durch eine bestimmte Menge kleiner Blutgerinnsel induzierte Lungenemboliemodell sehr reproduzierbar und für die Bewertung pathophysiologischer Reaktionen in der embolisierten Lunge nützlich ist. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass entzündliche Reaktionen, die sich durch einen Anstieg von IL-6 zeigen, zur Pathogenese im Frühstadium der Lungenembolie beitragen können.

Haftungsausschluss: Dieser Abstract wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert.